Leerlauf

Der Ort,
den Du nie besetzt,
bleibt leer.
Kocht auch Dein Blut,
Landsknecht,
stets wirst Du gehetzt.
Laut ist
die Leere,
leise kommt die
Flut.

Die Zeit,
sie macht vergessen,
die Müh
zu schaffen dich.
Hast Du
Dich überfressen
am Lob?
Im Kampf sein
hieß Kritik für
mich.

Die Wahl,
die du getroffen,
ist mir
ein grauslich Ding.
Ich bin
sehr wohl betroffen,
weil ich
mich frage,
ob ich glücklich
bin.

Das Sein,
es streckt die Waffen.
Die Gier,
sie macht uns blind.
Helfen
uns nicht die Pfaffen,
nur Gott,
sobald wir
angekommen
sind.

Gert Röhrborn 2. September 2010 Poems No comments Trackback URI Comments RSS

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