
(c) Valeryja Kustava
Valeryja Kustava, 24, is known as the wild child of the Belarusian literary scene. She published her first collection of poetry when she was only seven. In February I was happy to invite her to give a reading performance during the CULTural Days of the exhibition project “Focus on Belarus - Terra Incognita”. Stunned by her compelling show entitled “Love me in Belarusian” I decided to interview her about the Belarusian approach to the universal language of love. Read her answers in issue no. 5 of the online journal europe&me.

„Letzte Diktatur Europas”, „realsozialistisches Museum” oder gar „unbekannte Mitte Europas“? Die Zuschreibungen zu Belarus sind hierzulande weder besonders vielfältig, noch fallen sie übermäßig wohlwollend aus. Den wenigsten ist heute noch bewusst, dass jenes Land im Osten auch für die deutsche Geschichte nicht ganz unerheblich ist. So wurde in der am Fluss Bug gelegenen Stadt Brest 1918 der deutsch-russische Frieden geschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges war das Gebiet dann jahrelang sowohl ein wichtiger Schauplatz der Kriegshandlungen als auch der Ermordung jüdischer Einwohner (mehr…)
Comments Off

Die Beziehung zwischen Kunst, Politik und Markt ist seit jeher sehr ambivalent. Während der letzten Jahrzehnte hat der Markt sicherlich den größten Einfluss erlangt. Im Nachgang der Veranstaltung OpenForum Prague hatte ich die Gelegenheit, den Dresdner Künstler Ulf Göpfert zu diesem Themenkomplex zu interviewen. Er sprach mit mir über die Role des Künstlers als Prophet sozialen Wandels und seine persönlichen Erfahrungen zwischen bürgerschaftlicher Verantwortung und dem Streben nach künstlerischer und persönlicher Vervollkommnung. Das Interview ist auf Englisch nachzulesen im europäischen Magazin point.e (deutsche Fassung als pdf).
Comments Off