Transformatorische Politik hinter der Mauer
„Nichts gibt es mehr, um es in die Waagschale zu werfen. Keine Münze kann etwas entscheiden. Ortlos in sich selber. Im Niemandsland ohne Grenzstreifen. Nur diese Bewegung hinein in ihre grünblauen Augen wird für ihn zurückbleiben. Das Eintauchen. Dieser flüchtige Moment einer Berührung mit sich selbst. Die Nachhaltigkeit gespürt zu haben“ (Schleime 2008: 90).
DDR-Bürgerrechtlern scheint die Angst vor einem zweiten Verlust umzutreiben: die Angst vor der nachwirkenden Zersetzung ihrer Persönlichkeit durch das Verschwimmen der Erinnerung an die DDR. Dies hat auch mit einem schwerwiegenden Versäumnis der letzten 20 Jahre zu tun. Unter Rückendeckung des medialen und wissenschaftlichen Trommelfeuers ist der Bevölkerung nicht glaubhaft gemacht worden, dass in der Erinnerung jeder nur für sich selber sprechen kann; dass die Bürgerrechtler ihr Leid ausdrücken und als Menschen sprechen wollen, nicht etwa als Repräsentanten eines Volkes. Wann werden wir endlich lernen, einander mit offenen Herzen zuzuhören?
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How cultural projects can help to create an alternative life-world
Any kind of civic engagement – be it in democratic or non-democratic countries – primarily deals with questions and problems of political culture. Politics, and the role authorities play in it, dominates the picture in authoritarian systems, of course; nevertheless activists should never forget that it is (usually) society which develops a certain type of government. (weiterlesen…)
What is the “surplus” of the European Union for its citizens? How to make social and personal use of the incredible diversity that is to be found in Europe? What role shall politics play on the supranational level? Is it really a catastrophe to enter an era and area of post-political Europe? If you are interested in this train of thought, see my recent article on point-e.
…unvoreingenommen die Gegenwart verstehen. Meine wissenschaftliche Tätigkeit umfasst speziell: Voraussetzungen und Ausprägungen dissidenter Politikentwürfe, der Bürger in der Europäischen Union, Bildungspolitik zwischen individueller Emanzipation und privatem Verwertungsinteresse.
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