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	<title>Rufe aus der Jetztzeit.</title>
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	<description>Willkommen auf der Zeitachse von Gert Röhrborn</description>
	<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 11:44:00 +0000</pubDate>
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		<title>Intelligence as an erogenous zone</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Valeryja Kustava, 24, is known as the wild child of the Belarusian literary scene. She published her first collection of poetry when she was only seven. In February I was happy to invite her to give a reading performance during the CULTural Days of the exhibition project &#8220;Focus on Belarus - Terra Incognita&#8221;. Stunned by [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_91" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-91" title="eonoaaa-612-aieuc3b8ie" src="http://www.gert.roehrborn.info/wp-content/uploads/2009/07/eonoaaa-612-aieuc3b8ie.jpg" alt="(c) Valeryja Kustava" width="200" height="184" /><p class="wp-caption-text">(c) Valeryja Kustava</p></div>
<p>Valeryja Kustava, 24, is known as the wild child of the Belarusian literary scene. She published her first collection of poetry when she was only seven. In February I was happy to invite her to give a reading performance during the CULTural Days of the exhibition project <a title="Art Interventions" href="http://projects.citizens-of-europe.eu/artinterventions/?page_id=29" target="_blank">&#8220;Focus on Belarus - Terra Incognita&#8221;</a>. Stunned by her compelling show entitled &#8220;Love me in Belarusian&#8221; I decided to interview her about the Belarusian approach to the universal language of love. Read her answers in issue no. 5 of the online journal <a href="http://www.europeandme.eu/baby-mainmenu-57/220" target="_blank">europe&amp;me</a>.</p>
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		<title>Heimisch in Europa</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 00:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch meine Aktivit&#228;ten der letzten Jahre ist mir Citizens of Europe zur zweiten Heimat geworden. In und f&#252;r dieses Netzwerk aktiv zu sein macht nicht nur Arbeit, sondern auch jede Menge Freude. Daf&#252;r sorgt nicht zuletzt das Zusammentreffen mit au&#223;ergew&#246;hnlichen, kreativen und engagierten Menschen, von denen ich im Gespr&#228;ch und bei gemeinsamen Projekten viel lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85" class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-85" title="berlin_council_03-2009" src="http://www.gert.roehrborn.info/wp-content/uploads/2009/04/berlin_council_03-2009.jpg" alt="Ratstreffen Citizens of Europe 03/2009" width="320" height="240" /><p class="wp-caption-text">Ratstreffen Citizens of Europe, Berlin 03/2009</p></div>
<p>Durch meine Aktivit&#228;ten der letzten Jahre ist mir Citizens of Europe zur zweiten Heimat geworden. In und f&#252;r dieses Netzwerk aktiv zu sein macht nicht nur Arbeit, sondern auch jede Menge Freude. Daf&#252;r sorgt nicht zuletzt das Zusammentreffen mit au&#223;ergew&#246;hnlichen, kreativen und engagierten Menschen, von denen ich im Gespr&#228;ch und bei gemeinsamen Projekten viel lernen kann. Als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Vereins muss ich nun auch selber verst&#228;rkt Rede und Antwort stehen. Dabei wurde mir auch die alte Einsicht zuteil, dass es weitaus schwieriger ist, gute Antworten zu geben anstatt nur intelligente Fragen zu stellen. Daraus entstand das (englischsprachige) <a href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?p=1025" target="_blank">Interview</a> von Alexandra Ivanova.</p>
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		<title>Was schert den Bayern die Fischereipolitik?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was denkt ein Medienmacher &#252;ber die oft als eher langweilig und unsexy verspottete europ&#228;ische Politik? Wie sieht er die eigene Rolle im Politikbetrieb? Begehrt auch im erfahrenen Journalisten manchmal der unzufriedene B&#252;rger auf? Und macht neben dem aufreibenden Alltag das Leben in Br&#252;ssel irgendwie doch Spa&#223;? All das wollte ich von Rolf-Dieter Krause, Chefredakteur des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="top" src="http://wiki.citizens-of-europe.eu/images/d/de/Interview_Krause.jpg" /></p>
<p>Was denkt ein Medienmacher &#252;ber die oft als eher langweilig und unsexy verspottete europ&#228;ische Politik? Wie sieht er die eigene Rolle im Politikbetrieb? Begehrt auch im erfahrenen Journalisten manchmal der unzufriedene B&#252;rger auf? Und macht neben dem aufreibenden Alltag das Leben in Br&#252;ssel irgendwie doch Spa&#223;? All das wollte ich von Rolf-Dieter Krause, Chefredakteur des ARD-Studios in Br&#252;ssel, wissen. Hier geht&#8217;s zum (englischen) <a target="_blank" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?p=865">Interview</a>.</p>
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		<title>Terra Incognita</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Letzte Diktatur Europas&#8221;, „realsozialistisches Museum&#8221; oder gar „unbekannte Mitte Europas&#8220;? Die Zuschreibungen zu Belarus sind hierzulande weder besonders vielf&#228;ltig, noch fallen sie &#252;berm&#228;&#223;ig wohlwollend aus. Den wenigsten ist heute noch bewusst, dass jenes Land im Osten auch f&#252;r die deutsche Geschichte nicht ganz unerheblich ist. So wurde in der am Fluss Bug gelegenen Stadt Brest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2"><img height="85" alt="c03_091621.jpg" id="image68" src="http://www.gert.roehrborn.info/wp-content/uploads/2009/01/c03_091621.thumbnail.jpg" /></font></p>
<p><font size="2">„Letzte Diktatur Europas&#8221;, „realsozialistisches Museum&#8221; oder gar „<a target="_blank" href="http://www.fibre-verlag.de/kooperation-05.htm">unbekannte Mitte Europas</a>&#8220;? Die Zuschreibungen zu Belarus sind hierzulande weder besonders vielf&#228;ltig, noch fallen sie &#252;berm&#228;&#223;ig wohlwollend aus. Den wenigsten ist heute noch bewusst, dass jenes Land im Osten auch f&#252;r die deutsche Geschichte nicht ganz unerheblich ist. So wurde in der am Fluss Bug gelegenen Stadt Brest 1918 der deutsch-russische Frieden geschlossen. W&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges war das Gebiet dann jahrelang sowohl ein wichtiger Schauplatz der Kriegshandlungen als auch der Ermordung j&#252;discher Einwohner<span id="more-67"></span></font></p>
<p><font size="2"><font size="2">Umso wichtiger sind Angebote, die uns differenzierte Zug&#228;nge zur belarussischen Gesellschaft erm&#246;glichen. Dazu geh&#246;rt ganz sicher die Ausstellung „Focus on Belarus – Terra Incognita&#8221; des belarussischen Fotografen <a target="_blank" href="http://www.liankevich.com">Andrej Ljankewitsch</a>, die noch bis zum 1. M&#228;rz 2009 in der <a target="_blank" href="http://www.acud.de">ACUD</a> Galerie in Berlin zu sehen ist. Andrej versteht sich als Chronist des langsamen und kaum sichtbaren gesellschaftlichen Ver&#228;nderungsprozesses in Belarus. Seine Bildkompositionen sind weder k&#228;mpferisch anklagend noch sozialromantisch verkl&#228;rt. Er versucht dem Betrachter mit Hilfe seiner Photographien den Blick auf eine interpretationsoffene und &#252;berraschende Auseinandersetzung mit seinem Heimatland zu er&#246;ffnen.</font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2">Die Ausstellung kontrastiert nicht nur Bilder von in wei&#223;-rot-wei&#223; gewandeten, regimekritisch gesinnten Jugendlichen mit einer Demonstrantin, die auch beinahe zwanzig Jahre nach dem Untergang der UdSSR noch deren Flagge &#252;ber den Oktoberplatz tr&#228;gt. Neben herzerfrischend skurrilen Aufnahmen - so etwa die „Verhaftung des Weihnachtsmannes&#8221; durch Grenztruppen - ist es sein z&#228;rtlicher Blick auf den Alltag und die Traditionen der l&#228;ndlichen Bev&#246;lkerung, die f&#252;r mich den unnachahmlichen Reiz der Ausstellung ausmachen.</font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2">Hier geht’s weiter zur</font></font><font size="2"><font size="2" /></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"> </font></font><font size="2"><font size="2">&#8230; Bildergalerie der <a target="_blank" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?page_id=712">Vernissage</a> und der <a target="_blank" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?page_id=819">KULTurtage</a>.</font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2">&#8230; <a target="_blank" href="http://projects.citizens-of-europe.eu/artinterventions/?page_id=29">Projektwebseite</a> (mit Veranstaltungsinformationen und Presseberichten).</font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"> </font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"> </font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"> </font></font></font></font></font></font></font></p>
<p><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"><font size="2"> </font></font></font></font> </font></font></font></p>
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		<title>Kunst und Werte</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 18:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Beziehung zwischen Kunst, Politik und Markt ist seit jeher sehr ambivalent. W&#228;hrend der   letzten Jahrzehnte hat der Markt sicherlich den gr&#246;&#223;ten Einfluss erlangt. Im Nachgang der Veranstaltung OpenForum Prague hatte ich die Gelegenheit, den Dresdner K&#252;nstler Ulf G&#246;pfert zu diesem Themenkomplex zu interviewen. Er sprach mit mir &#252;ber die Role des K&#252;nstlers als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image64" alt="1065.jpg" src="http://www.gert.roehrborn.info/wp-content/uploads/2009/01/1065.thumbnail.jpg" /></p>
<p>Die Beziehung zwischen Kunst, Politik und Markt ist seit jeher sehr ambivalent. W&#228;hrend der   letzten Jahrzehnte hat der Markt sicherlich den gr&#246;&#223;ten Einfluss erlangt. Im Nachgang der Veranstaltung <a title="OpenForum Prag" href="http://projects.citizens-of-europe.eu/openfora/?page_id=13" target="_blank">OpenForum Prague</a> hatte ich die Gelegenheit, den Dresdner K&#252;nstler <a title="G&#246;pfert Offizielle Webseite" href="http://www.goepfert-art.de/" target="_blank">Ulf G&#246;pfert </a>zu diesem Themenkomplex zu interviewen. Er sprach mit mir &#252;ber die Role des K&#252;nstlers als Prophet sozialen Wandels und seine pers&#246;nlichen Erfahrungen zwischen b&#252;rgerschaftlicher Verantwortung und dem Streben nach k&#252;nstlerischer und pers&#246;nlicher Vervollkommnung. Das Interview ist auf Englisch nachzulesen im europ&#228;ischen Magazin <a title="Obligation is a misnomer" href="http://www.point-e.com/show/184" target="_blank">point.e</a> (<a href="http://wiki.citizens-of-europe.eu/images/9/90/081126_Interview_UlfG%C3%B6pfert_lang_DE.pdf" target="_blank">deutsche Fassung</a> als pdf).</p>
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		<title>“For me it’s all about the commitment to the other”</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 18:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Entering the thirtiest year of my existence on earth I am happy to realize that these last two years have been the most interesting ones of my life so far. I travelled into more countries than I can count with the fingers on my hands; I had to learn how to take care of more [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entering the thirtiest year of my existence on earth I am happy to realize that these last two years have been the most interesting ones of my life so far. I travelled into more countries than I can count with the fingers on my hands; I had to learn how to take care of more than two activities at a time; I finally realized that “<a target="_blank" title="Overcoming Opposition" href="http://www.point-e.com/show/168">no action means no result</a>”; and again and again I was blessed with the acquaintance of extraordinary people who challenge and inspire me.</p>
<p>Two of these persons, Noa Treister (Belgrade) and Pavel Turchaninov (Minsk), I met during my project OpenFora. These encounters alone prove to me that all the work, sorrows and dedication invested in the idea of a place where Europeans meet was worth it. Two things I have learned in particular: I can achieve much more when I take myself out of the front row and rely on the “wisedom of the group” (that’s for you, Frank). The other one is: I need to push on. If Noa and Pavel are able to give their very best to improve their fellows’ lives at the margins of Europe, there is no reason why I should not be able to do it at its very heart. Noa and Pavel, thank you so much for giving back meaning to my life.</p>
<p>If you would like to get to know to the community of commitment , check out the interviews with <a target="_blank" title="Interview Noa Treister" href="http://www.point-e.com/show/173">Noa</a> and <a target="_blank" title="Interview Pavel Turchaninov" href="http://www.point-e.com/show/178">Pavel</a> on point.e.</p>
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		<title>Dem Humanismus auf der Spur</title>
		<link>http://www.gert.roehrborn.info/2008/09/24/dem-humanismus-auf-der-spur/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 20:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

		<category><![CDATA[Reisezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[OpenForum Prague: Values in Europe – Ideals and Realities, 19.-21. September 2008.
Das nunmehr f&#252;nfte OpenForum f&#252;hrte mich vergangenes Wochenende in die „Goldene Stadt an der Moldau“. Obwohl ich als Organisator eine Vielzahl Zeit und Kraft raubender Aufgaben zu &#252;bernehmen und zu kontrollieren hatte, blicke ich mit Befriedigung auch auf den spannenden inhaltlichen Teil der Veranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OpenForum Prague: Values in Europe – Ideals and Realities, 19.-21. September 2008.</p>
<p>Das nunmehr f&#252;nfte <a title="OF Prague Webpage" target="_blank" href="http://projects.citizens-of-europe.eu/openfora/?page_id=13">OpenForum</a> f&#252;hrte mich vergangenes Wochenende in die „Goldene Stadt an der Moldau“. Obwohl ich als Organisator eine Vielzahl Zeit und Kraft raubender Aufgaben zu &#252;bernehmen und zu kontrollieren hatte, blicke ich mit Befriedigung auch auf den spannenden inhaltlichen Teil der Veranstaltung zur&#252;ck. So oft in den vergangenen Jahren auch &#252;ber Werte und Identit&#228;ten in Europa gesprochen, geschrieben und gestritten worden sein mag: Es bleibt ein schwieriges Thema mit enormer sozialer Sprengwirkung. Dies gilt umso st&#228;rker in einer Zeit, in der Samuel Huntingtons Ideologem des „Kampfes der Kulturen“ trotz seiner vordergr&#252;ndigen methodischen Fehler und hintergr&#252;ndigen politischen Absichten in der &#214;ffentlichkeit nur selten unkritisch gebraucht wird; in der in Deutschland „Antiislamisierungskongresse“ stattfinden; und in der verst&#228;rkte &#220;berwachung scheinbar als das Allheilmittel f&#252;r jede Art sozialer Probleme angesehen wird. Ob ich es wohl in meinem Leben noch einmal erleben darf, dass stinknormale B&#252;rger Geheimdienstzentralen st&#252;rmen?<br />
<span id="more-43"></span><br />
Wertediskussionen sind wichtig, denn erst durch das Transparentmachen unserer individuellen normativen Pr&#228;ferenzen erlauben wir uns als B&#252;rger Europas das gegenseitige Kennenlernen. Wenn ich &#252;ber meine pers&#246;nlichen Werte spreche, so versuche ich zun&#228;chst meinem Gegen&#252;ber verst&#228;ndlich zu machen: Schau her, das bin ich. Bitte respektiere, dass ich nicht Du bin. Aber nimm nicht an, dass ich damit – jedenfalls nicht automatisch – gegen Dich sei. In unseren multikulturellen Gesellschaften sollten wir uns viel mehr Zeit nehmen f&#252;r solcherlei Ann&#228;herungen und Offenbarungen. Doch die Gespr&#228;che &#252;ber Werte sind andererseits auch etwas sehr Intimes, darin vielleicht sogar vergleichbar mit Sexualit&#228;t. Soviel Spa&#223; und sogar Gl&#252;ck beides ausl&#246;sen kann – wir bewegen uns best&#228;ndig auf dem schmalen und scharfen Grat, der unsere Pers&#246;nlichkeit begrenzt. Abst&#252;rze werden schnell endg&#252;ltig, wenn Vertrauen fehlt.</p>
<p><img height="131" width="396" id="image46" alt="of_prague_r11.jpg" src="http://www.gert.roehrborn.info/wp-content/uploads/2008/09/of_prague_r11.jpg" /></p>
<p>v.l.: <a target="_blank" title="Ulf G&#246;pfert Personal Webpage" href="http://www.goepfert-art.de/">Ulf G&#246;pfert</a> (Dresden), <a target="_blank" title="Frank Burgd&#246;rfer Personal Webpage" href="http://frank.burgdoerfer.eu/">Frank Burgd&#246;rfer</a> (Berlin), Yuliy Emilov Stoyanov (Sofia) und Gert R&#246;hrborn (Dresden)<em><br />
</em></p>
<p><em /><br />
Die praktische Erfahrung des Austauschs auf der Ebene europ&#228;ischer Zivilgesellschaft ist mir daher besonders wichtig. Es ist eben nicht selbstverst&#228;ndlich, dass eine Debatte f&#252;r kurze Zeit &#252;ber disziplin&#228;re Grenzen und politische Gr&#228;ben hinweg fruchtbar gef&#252;hrt wird. F&#252;r den Erfolg der Veranstaltung in Prag war es aus meiner Sicht hilfreich, dass es gelang, die generationelle Streuung zu vergr&#246;&#223;ern und k&#252;nstlerisch-visuelle Elemente zu integrieren. Der Sinn der Unternehmung ist nicht etwa &#220;berparteilichkeit. Im Gegenteil, es geht darum, dass unterschiedliche Positionen aufeinander treffen. Um der klaren Analyse willen sollen sie hart, aber fair miteinander streiten, um eine gemeinsame Basis abzustecken, auf der sp&#228;ter politisch-produktiv um den nachhaltigsten Umgang mit dem Problemkomplex gerungen werden kann. Hinsichtlich der F&#246;rderung europ&#228;ischer Werte bedeutet das, gemeinsam f&#252;r Humanismus, Rationalismus, S&#228;kularit&#228;t und Rechtsstaatlichkeit in unseren Gesellschaften einzutreten. Dar&#252;ber hinaus sollten wir darum wetteifern, mit welchen Mitteln wir diejenigen B&#252;rger am besten erreichen k&#246;nnen, die noch au&#223;erhalb dieses Wertekanons stehen. Meine Hauptdenkaufgabe sehe ich als emanzipatorischer Sozialdemokrat darin, den menschlichen Grund f&#252;r den konservativen Widerstand gegen Wandel zu verstehen und zu &#252;berwinden – zuallererst in und an mir selber.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dissidenten als geistige Schrittmacher</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dissidentisches]]></category>

		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Transformatorische Politik hinter der Mauer
„Nichts gibt es mehr, um es in die Waagschale zu werfen. Keine M&#252;nze kann etwas entscheiden. Ortlos in sich selber.  Im Niemandsland ohne Grenzstreifen. Nur diese Bewegung hinein in ihre gr&#252;nblauen Augen wird f&#252;r ihn zur&#252;ckbleiben. Das Eintauchen. Dieser fl&#252;chtige Moment einer Ber&#252;hrung mit sich selbst. Die Nachhaltigkeit gesp&#252;rt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Transformatorische Politik hinter der Mauer</p>
<p>„<em>Nichts gibt es mehr, um es in die Waagschale zu werfen. Keine M&#252;nze kann etwas entscheiden. Ortlos in sich selber.  Im Niemandsland ohne Grenzstreifen. Nur diese Bewegung hinein in ihre gr&#252;nblauen Augen wird f&#252;r ihn zur&#252;ckbleiben. Das Eintauchen. Dieser fl&#252;chtige Moment einer Ber&#252;hrung mit sich selbst. Die Nachhaltigkeit gesp&#252;rt zu haben</em>“ (Schleime 2008: 90).</p>
<p>DDR-B&#252;rgerrechtlern scheint die Angst vor einem zweiten Verlust umzutreiben: die Angst vor der nachwirkenden Zersetzung ihrer Pers&#246;nlichkeit durch das Verschwimmen der Erinnerung an die DDR. Dies hat auch mit einem schwerwiegenden Vers&#228;umnis der letzten 20 Jahre zu tun. Unter R&#252;ckendeckung des medialen und wissenschaftlichen Trommelfeuers ist der Bev&#246;lkerung nicht glaubhaft gemacht worden, dass in der Erinnerung jeder nur f&#252;r sich selber sprechen kann; dass die B&#252;rgerrechtler ihr Leid ausdr&#252;cken und als Menschen sprechen wollen, nicht etwa als Repr&#228;sentanten eines Volkes. Wann werden wir endlich lernen, einander mit offenen Herzen zuzuh&#246;ren?</p>
<p><span id="more-42"></span></p>
<p>„<em>All this is just to make the point that political theory must not turn into kitsch, by telling comforting (or disquieting) stories about the past. But it should provide the concepts, the languages, to allow citizens to rethink what they perhaps should have in common</em>“ (M&#252;ller 2007: 8 ).</p>
<p>Es geht mir in erster Linie um eine politische Sinneserweiterung mit wissenschaftlichen Mitteln. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass uns die Betrachtung der Geschichte der DDR f&#252;r das Handeln in der Gegenwart ein Vielfaches an Einsichten beschert, als die Bearbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit &#252;berhaupt noch vermitteln kann. Die neben den unbestreitbaren Modernisierungsgewinnen immer deutlicher werdenden sozialen Verluste seit dem Zusammenbruch des bipolaren Weltsystems haben in Deutschland erneut Konflikte zum Ausbruch gebracht, die ich hier kurz mit den Stichworten „Deutschland, ein Einwanderungsland“ und „neue soziale Gerechtigkeit“ im Prozess der Flexibilisierung der Arbeitswelt benennen will.</p>
<p>Die Gefahren liegen wohl kaum in der Weiterentwicklung – und nicht: im Zusammenbruch, wie im Feuilleton aufgeregt konstatiert – des bisherigen Vier-Parteien-Systems. Bedenklich ist vielmehr die zunehmende Vergiftung der liberalen politischen Kultur von innen heraus, durch sachlich nicht gerechtfertigte Sicherheitsgesetze, antiislamische Kampagnen sowie populistische Strategien der W&#228;hlerbindung (vgl. St&#246;ss 2007).</p>
<p>„Anders als etwa Vergeltung […] hat Pr&#228;vention keine eingebaute Bremse“ (Hassemer 2008: 6). „Nach 1989“ ist eine „neue Epoche der Unvers&#246;hnlichkeit“ (Dubiel 1997: 425) angebrochen, in der strategisch zu l&#246;sende Verteilungskonflikte zunehmend von der Selbstbehauptung dienenden Identit&#228;tskonflikten &#252;berlagert werden. Entscheidend f&#252;r zuk&#252;nftige Gegenstrategien der Repolitisierung ist die Schwerpunktsetzung. Politik muss wieder ihrem Charakter als Instrument der Konzeptionalisierung, Schaffung und Ausf&#252;llung von „M&#246;glichkeitsr&#228;umen“ (vgl. Berking 2006) gerecht werden.</p>
<p>Dabei ist es aber wenig hilfreich, den Exponenten marktradikaler Modernisierung und ihrem schon beinahe popkulturellen Credo „There Is No Alternative“ quasi-verschw&#246;rungstheoretisch die absichtsvolle Infusion rassistischer Einstellungen und Politikvorstellungen in die gesellschaftliche Mitte zu unterstellen – denen ist es schlicht um anderes, n&#228;mlich den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Einfluss auf die Gestaltung der Bedingungen gesellschaftlicher und individueller Wertsch&#246;pfung zu tun. Es handelt sich bei ersteren um &#246;konomische Eliten, die letztere mit Hilfe einer Mixtur aus Verunsicherung (Status&#228;ngste) und Privilegierung (Wohlstandschauvinismus) flexibel und vor allem anti-partizipatorisch regieren. Die durch die Globalisierung ausgel&#246;ste Liberalisierung und Verflechtung der M&#228;rkte entwickelt ein solches Tempo, dass demokratische Gesellschaften mit ihrem Prinzip von Partizipation, Transparenz und Kontrolle nicht mehr Schritt halten k&#246;nnen. Demokratie ger&#228;t zunehmend in den Ruch eines Standortnachteils: „Der materielle Verlust […] erscheint nicht mehrheitsf&#228;hig, wohl aber der Demokratieabbau bei Wohlstandserhaltung f&#252;r deutungs- und mobilisierungsf&#228;hige Milieus“ (Heitmeyer 1997: 634).</p>
<p>Nat&#252;rlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die „‚Mitte’ [...] nicht automatisch gut“ ist (Buck/Kausch/Rodatz 2007: 14) und sich latent rechtsextreme Einstellungen gr&#246;&#223;eren Ausma&#223;es in allen gesellschaftlichen Schichten nachweisen lassen (vgl. Br&#228;hler/Decker: 165). Hier scheint der rechte (oder besser: konservative) Konsens zwischen Staat und Bev&#246;lkerung wieder auf, der jenen in diesem Buch behandelten Oppositionellen der DDR als f&#252;r beide deutsche Staaten gleicherma&#223;en typisch und unbedingt zu &#252;berwinden galt. Wer sich diesem brennenden Problem unserer gegenw&#228;rtigen Gesellschaft ernsthaft stellen will, ist also gut beraten, sich auf der Suche nach tragf&#228;higen L&#246;sungen auch der Geschichte der DDR zu widmen.</p>
<p>Auszug aus:</p>
<p>R&#246;hrborn, Gert: Dissidenten als geistige Schrittmacher. Transformatorische Politik hinter der Mauer, Saarbr&#252;cken 2008, S.18f. Erh&#228;ltlich <a title="Angebot Geistige Schrittmacher" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Dissidenten-als-geistige-Schrittmacher-Transformatorische/dp/3639008995">hier</a>.</p>
<p>Referenzen:</p>
<p>Berking, Helmuth (2006): Raumtheoretische Paradoxien im Globalisierungsdiskurs, in: Ders. (Hg.): Die Macht des Lokalen in einer Welt ohne Grenzen, Frankfurt am Main/New York: 7-22.</p>
<p>Br&#228;hler, Elmar/ Decker, Oliver (2006): Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland. Unter Mitarbeit von Norman Gei&#223;ler, hrsg. v. der Friedrich-Ebert-Stiftung/Forum Berlin, Berlin.</p>
<p>Buck, Elena/Kausch, Stefan/Rodatz, Mathias (2007): Ordnungen des Rechtsextremismus. Von neuen Kleidern der Rechten zum „Extremismus der Mitte“. Programmatische &#220;berlegungen zur Entwicklung einer kritischen Gesellschafts- und Forschungsperspektive, in: Diffusionen. Der Kleine Grenzverkehr zwischen Neuer Rechter, Mitte und Extremen (Reihe Wehnerwerk Bd. 1), Dresden: 6-20.</p>
<p>Dubiel, Helmut (1997): Unvers&#246;hnlichkeit und Demokratie, in: Heitmeyer, Wilhelm (Hg.): Was h&#228;lt die Gesellschaft zusammen? Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft, Bd. 2, Frankfurt am Main: 425-444.</p>
<p>Hassemer, Winfried (2008): „Das Grundgesetz ist dazu da, in Aktion zu treten&#8221;, Interview in der S&#252;ddeutschen Zeitung vom 11. Juni 2008, S. 6.</p>
<p>Heitmeyer, Wilhelm (1997) : Gesellschaftliche Integration, Anomie und ethnisch-kulturelle Konflikte, in: Ders. (Hg.): Was treibt die Gesellschaft auseinander? Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft, Bd. 1, Frankfurt am Main, 629-653.</p>
<p>M&#252;ller, Jan-Werner (2007): Constitutional patriotism, Princeton/Oxford.  Schleime, Cornelia (2008): Weit fort, Hamburg.</p>
<p>St&#246;ss, Richard (2007): Rechtsextremismus im Wandel, 2., aktualisierte Auflage, hrsg. v. Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.</p>
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		<title>Overcoming Opposition</title>
		<link>http://www.gert.roehrborn.info/2008/08/26/overcoming-opposition/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 20:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[How cultural projects can help to create an alternative life-world
Any kind of civic engagement – be it in democratic or non-democratic countries – primarily deals with questions and problems of political culture. Politics, and the role authorities play in it, dominates the picture in authoritarian systems, of course; nevertheless activists should never forget that it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>How cultural projects can help to create an alternative life-world</p>
<p>Any kind of civic engagement – be it in democratic or non-democratic countries – primarily deals with questions and problems of political culture. Politics, and the role authorities play in it, dominates the picture in authoritarian systems, of course; nevertheless activists should never forget that it is (usually) society which develops a certain type of government.<span id="more-41"></span></p>
<p>It is important to understand that freedom can have very different meanings for people. Activists are political animals who want to reach freedom by politics. People who belong to the mainstream of a society more or less try to reach freedom from politics in order to live their life. Therefore activist should rather focus on changing social procedures and communication than try to enter the realm of the political. They cannot win in open battle anyway.</p>
<p>Culture, in contrast to political opposition, can already create in an nutshell the more civilized practice and sophisticated forms of human exchange it envisages for the future of society as a whole. In politics you may lose a battle, but you certainly have to win the war; in culture you may even lose the war and still decisively reshape the social environment, which will some time later bring about the change you are craving for so much. For people in marginal regions of Europe - like <a title="Mobility as a Two-Way Road" target="_blank" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?p=171">Serbia</a> and Kosova or <a title="Belaplus 2008" target="_blank" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?p=113">Belarus</a>, with whom I have recently worked with - it is therefore important reap the fruits of cultural exchange in order to facilitate the development of civil society. See the full article on <a title="Overcoming Opposition" target="_blank" href="http://www.point-e.com/show/168">point.e</a>.</p>
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		<title>Permanent crisis?</title>
		<link>http://www.gert.roehrborn.info/2008/06/19/permanent-crisis/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 23:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gert Röhrborn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Europäisches]]></category>

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		<description><![CDATA[The Irish referendum has thrown European Integration into yet another crisis. Is it a new one? I do not think so. The long lasting process of giving the European Union a constitutional basis has been flawed by a misconceptualized and obsolete idea of implemenation. Yet the current situation opens up a chance for citizens to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The Irish referendum has thrown European Integration into yet another crisis. Is it a new one? I do not think so. The long lasting process of giving the European Union a constitutional basis has been flawed by a misconceptualized and obsolete idea of implemenation. Yet the current situation opens up a chance for citizens to appropriate our European reality by democratic means. Please do not let it slip away easily: see the <a target="_blank" title="They, the people?" href="http://panorama.citizens-of-europe.eu/?p=102">resolution</a> by Citizens of Europe.</p>
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